Menschen des Salons

Sabine Werth

Gründerin und ehrenamtliche Vorsitzende der Berliner Tafel, der ersten Tafel Deutschlands

Sabine Werth

Sabine Werth gründete 1993 die Berliner Tafel, die erste Tafel Deutschlands. Aus der Idee, überschüssige Lebensmittel zu retten und damit armutsbetroffene Menschen zu unterstützen, entstand eine Bewegung, die sich in ganz Deutschland und darüber hinaus verbreitet hat. Bis heute engagiert sie sich ehrenamtlich als Vorsitzende der Berliner Tafel.

Was mich antreibt

Mich treibt an, dass wir nicht nur über soziale Probleme reden, sondern handeln. Lebensmittel wegzuwerfen, während Menschen sie dringend brauchen, ist für mich ebenso wenig hinnehmbar wie eine Gesellschaft, die Menschen in Not alleinlässt. Entscheidend ist dabei das gemeinsame Engagement vieler – unkompliziert, konkret und unabhängig davon, wo jemand herkommt.

Warum gerade jetzt?

Armut und Lebensmittelverschwendung sind nicht verschwunden – und zivilgesellschaftliches Engagement bleibt unverzichtbar. Zugleich lebt die Tafel-Bewegung davon, dass immer wieder neue Menschen Verantwortung übernehmen. Für Sabine Werth gehört deshalb gerade auch die nächste Generation von Ehrenamtlichen zur Zukunft der Tafeln.

Komm an meinen Tisch, wenn …

... du darüber sprechen möchtest, wie aus einer einfachen Idee konkretes gesellschaftliches Handeln werden kann; wie Ehrenamt dauerhaft trägt; und was es braucht, damit Menschen nicht nur feststellen, dass etwas falsch läuft, sondern selbst anfangen, etwas zu verändern.

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Jetzt ist die Zeit. · 30.09.2026