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Salon

China Conversations

Ein Abend für differenzierte Perspektiven auf China: Gespräche mit Menschen aus Wirtschaft, Diplomatie, Wissenschaft, Medien und Zivilgesellschaft.

25.11.2026Französischer Dom, Berlin Anmeldung geöffnet
Titel Bild China Conversations

China aus unterschiedlichen Perspektiven verstehen

​China ist für Deutschland gleichzeitig Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. Unsere Volkswirtschaften sind eng miteinander verflochten, während die politischen Spannungen zunehmen. China ist wirtschaftliche Supermacht, geopolitischer Akteur und eine Gesellschaft im tiefgreifenden Wandel.

​Und trotzdem wird die deutsche Debatte über China häufig in erstaunlich einfachen Kategorien geführt.

​Der Berliner Salon – China Conversations will China deshalb nicht erklären. Wir möchten vielmehr die Sicherheit hinterfragen, mit der wir manchmal glauben, China bereits verstanden zu haben.

​Am 25. November 2026 bringen wir rund 200 Menschen im Französischen Dom in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt stehen Gespräche an rund 30 Tischen – vertraulich nach der Chatham House Rule, ohne Panels, ohne klassische Vorträge und mit viel Zeit für Fragen und Austausch.

​China verstehen heißt, Widersprüche auszuhalten.

​Genau deshalb verzichten wir bewusst auf die üblichen Vortragsformate. Wir stellen stattdessen die Fragen, die sich nur im Gespräch zwischen unterschiedlichen Perspektiven wirklich klären lassen: Wo überzeichnen wir Risiken – und wo unterschätzen wir sie? Was verstehen wir in Deutschland möglicherweise strukturell falsch über China? Wie können Kooperation und Austausch aussehen, wenn gleichzeitig politische und wirtschaftliche Konflikte zunehmen? Und was verändert sich, wenn eine Diplomatin, ein Unternehmer, eine Wissenschaftlerin und ein Journalist am selben Tisch sitzen?

​Unsere Table Captains kennen China aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Viele haben jahre- bis jahrzehntelang im Land gelebt oder gearbeitet. Ihre Erfahrung und Einblicke bilden den Ausgangspunkt jedes Gesprächs.

Wen wir zusammenbringen möchten:

​Der Abend richtet sich insbesondere an Menschen in verantwortlichen Positionen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Medien, Kultur und Zivilgesellschaft, die wissen, dass China für ihre Arbeit und für Deutschland von großer Bedeutung ist – aber im Alltag nur begrenzt Gelegenheit haben, sich intensiv und aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Land auseinanderzusetzen.

​Wir suchen bewusst keine homogene Runde. Unterschiedliche Generationen, berufliche Hintergründe, politische Perspektiven und persönliche Erfahrungen sollen an diesem Abend aufeinandertreffen.

Wie funktioniert der Salon?

​Über ein chinesisches Drei-Gänge-Menü wechseln die Gesprächsrunden. An jedem Tisch sitzt ein Table Captain mit sechs bis acht Gästen.

​Die Table Captains halten bewusst keine Vorträge. Sie bringen ihre Erfahrungen und Perspektiven mit, stellen Fragen und treten mit den Gästen in persönlichen Austausch.

Unser Ziel für den Abend:

​Wir möchten einen Abend schaffen, nach dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer China differenzierter sehen: seine wirtschaftliche Bedeutung für Deutschland, seine politischen Ambitionen, seine gesellschaftlichen Entwicklungen und die daraus für uns entstehenden Spannungsfelder, aber auch die Potenziale der gemeinsamen Arbeit.

Mit am Tisch

Die Table Captains dieses Salons.

Alle Table Captains nach Event
© GTAI-Bundesfoto VoelknerCorinne Abele

Corinne Abele

Deputy Director East Asia bei Germany Trade & Invest

Stefan Bernhart

Stefan Bernhart

Head of Technology & Future Mobility und Executive Director, Group Public Affairs bei Volkswagen

Dr. Nadine Godehardt

Dr. Nadine Godehardt

Politikwissenschaftlerin und China-Expertin bei der Stiftung Wissenschaft und Politik

© Ansichtssache / Britta SchröderDr. Cora Jungbluth

Dr. Cora Jungbluth

China-Expertin bei der Bertelsmann Stiftung

Thomas König

Thomas König

Referatsleiter China bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer

Guosheng Liu

Guosheng Liu

Gründer und Geschäftsführer von China Tours

Jürgen Matthes

Jürgen Matthes

Ökonom und Leiter Internationale Wirtschaftspolitik am Institut der deutschen Wirtschaft

Prof. Dr. Eva Pils

Prof. Dr. Eva Pils

Alexander-von-Humboldt-Professorin für Menschenrechte an der FAU Erlangen-Nürnberg

Long Qu

Long Qu

Vermittler von Alltagsperspektiven zwischen China und Deutschland

Marina Rudyak

Marina Rudyak

Sinologin mit Schwerpunkt auf Chinas Rolle in der internationalen Ordnung

Dr. Michael Schaefer

Dr. Michael Schaefer

Ehemaliger deutscher Botschafter in China und Mitbegründer von Alliance4Europe

Carsten Senz

Carsten Senz

Vice President Corporate Communications bei Huawei Technologies Deutschland

Shi Ming

Shi Ming

Freier Journalist und politischer Kommentator

Dr. Kimiko Suda

Dr. Kimiko Suda

Soziologin mit transnationalem Schwerpunkt an der Humboldt-Universität zu Berlin

Steffen Wurzel

Steffen Wurzel

Außenpolitik-Korrespondent im Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio

Jörg Wuttke

Jörg Wuttke

Langjähriger Präsident der Europäischen Handelskammer in China

Xifan Yang

Xifan Yang

Außenpolitische Korrespondentin der ZEIT

© Darina BelonogovaDr. Liya Yu

Dr. Liya Yu

Neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin

© Peter GwiazdaZhang Yan

Zhang Yan

Leiterin des China-Repräsentanzbüros der Stiftung Mercator