Menschen des Salons

Dr. Liya Yu

Neuropolitische Philosophin und Politikwissenschaftlerin

© Darina BelonogovaDr. Liya Yu

Dr. Liya Yu wuchs als Kind chinesischer Einwanderer in Deutschland auf, machte ihr Abitur in Peking und studierte und promovierte als Stipendiatin der Studienstiftung in Cambridge und an der Columbia University. Ihre Bücher „Vulnerable Minds“ und „Hirn statt Moral“ nutzen neurowissenschaftliche Erkenntnisse, um gesellschaftliche und demokratische Spaltungen zu verstehen. Sie gehört zu den Mitbegründerinnen des Forschungsfeldes Neuropolitik und wurde dafür vom Philosophie Magazin und Brand New Bundestag ausgezeichnet. Ihre Beiträge erschienen in zahlreichen deutschen und internationalen Medien. An der Universität der Künste Berlin lehrt sie einen Kurs zu Neuropolitik und Performance Art.

Was mich antreibt

Mich interessiert, was es bedeutet, Mensch zu sein. Wann humanisieren oder entmenschlichen wir politische Gegner, andere Kulturen, Lebewesen, die Umwelt oder KI? Wo beginnen Zugehörigkeit und Humanisierung – und wo stoßen sie auf kognitive Grenzen?

Warum gerade jetzt?

Diese Fragen stellen sich in gespaltenen Demokratien, angesichts von Rechtsruck und Autoritarismus und im Umgang mit KI-Systemen, die Menschen ähneln.

Komm an meinen Tisch, wenn …

Du Dich für das Gehirn, Philosophie oder politische Theorie interessierst und nach einer Sprache für interkulturelle Menschlichkeit suchst. Auch wenn Dich ideologische Grabenkämpfe ermüden oder Du Metal magst, freue ich mich auf das Gespräch: In Taipeh spiele ich in der Band Neuropathik, die Nietzsche-inspirierte Songs auf Deutsch und Mandarin aufführt.

Mit dabei

China Conversations · 25.11.2026